Nachtrag zum Nachruf auf das abgebrochene älteste Bauernhaus der westlichen Oberpfalz

Die beiden Bilder zeigen Teile des vorzüglich verzimmerten und bis zum Abbruch sehr schön erhaltenen Dachstuhls des Hauses Obermainshof 1 von 1534 . Auf Bild 1 ist die Giebelseite des unteren, dreifach stehenden Stuhls mit angeblattetem Kopfband zu sehen. Auf diesem Bild ist sehr schön eine Besonderheit zu erkennen, nämlich die doppelten Rähme, von denen die unteren unterhalb der Bundbalken der Stuhlkonstruktion in die Säulen eingezapft waren, während die oberen Rähme über den Säulen und unter den an die Sparren angeblatteten Kehlbalken bis zum ursprünglichen Walm durchliefen.

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Bild 2 zeigt eine Säule des oberen, zweifach stehenden Stuhls, ebenfalls mit verblattetem Kopfband und Kehlbalken am Sparren. Schön ist auch der nach rund 500 Jahren noch immer perfekte Sitz der Holznägel zur Fixierung der Holzverbindungen von Kopfbändern, Rähmen, Bund- und Kehlbalken sowie Windstreben zu erkennen.

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Bildnachweis: Robert Giersch und denkmalnetznetzbayern.de

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