Fund des Tages – Ambergs barocker Hirsch

In dem im späten 18. Jahrhundert zugeschütteten spätmittelalterlichen Keller, der bereits kurz vorgestellt wurde, kam heute ein sehr schöner Fund zum Vorschein: Ein nur wenige Zentimeter großer, aus Horn geschnitzter, röhrender Hirsch… leider sind Beine und Geweih abgebrochen, dennoch erstaunt die Feinheit der Schnitzerei, die Auge, Ohr und Maul sowie die Proportionen genau darstellt. Die Rückseite der kleinen Figur ist glatt geschliffen und poliert. Bislang wissen wir nicht, wozu der Hirsch einstmals gehörte. Für ein Spiezeug ist das Stück zu filigran gearbeitet. Möglicherweise war er Teil einer größeren Darstellungsszene, die vielleicht ein Möbel, ein Kästchen oder auch eine Uhr geschmückt haben könnte. Wer hat weitere Vorschläge?

Hirsch_AZ

Wie auch immer, ein sehr schöner Fund, über den sich Finder Zoltán Botha ebenso wie das ganze Team freut!

Foto: Anne Vogl, Amberger Zeitung

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